Hameln

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Augenarzt Dr. Frank Morche

Unsere Leistungen

Das Praxisteam

  • Ambulante Operationen
  • Kataraktoperationen (Grauer Star)
  • Nachstarlaser
  • Glaukomoperationen (Grüner Star)
  • Makulatherapie (Injektionen)
  • Lidoperationen
  • Hagelkorn, Warzen, Xanthelasmen, Male, Naevi, Tumore
  • Laserblepharoplastik (Lidstraffung)
  • Ptosisoperation (Oberlidsenkung)
  • Tränenwegoperationen

Wissenswertes

Grauer Star

Was ist ein Grauer Star?

Der Graue Star – auch Katarakt genannt – ist eine Linsentrübung des Auges. Er beeinträchtigt das Sehvermögen und kann zu vermehrter Blendung führen. Je nach Art und Ausmaß der Trübung wird die Sehschärfe des Auges für die Ferne und/oder die Nähe herabgesetzt.

Symptome: Schlechtes Sehen, Blendung

Ungünstige Beleuchtungsverhältnisse bei Dämmerung, bei Nebel und in der Nacht verstärken die Sehstörungen und verursachen Blendung. Autofahrer sind hier besonders betroffen.

Ursachen: Alterungsprozeß, Diabetes, Kortison, Verletzung

Die Linsentrübung ist meistens ein Alterungsprozeß, der aber auch vorzeitig bei Allgemeinerkrankungen wie Diabetes oder durch eine langjährige Kortisonbehandlung eintreten kann. Eine Verletzung des Auges kann ebenfalls einen Grauen Star verursachen.

Erfolgreiche Behandlung nur durch Operation, Einpflanzung einer Künstlichen Linse

Nur durch eine Operation am Auge wird der Graue Star erfolgreich behandelt. Dabei wird die getrübte Linse durch Ultraschall verflüssigt und abgesaugt (Phakoemulsifikation). An die Stelle der natürlichen Linse wird eine Linse aus Kunststoff eingesetzt.

Kunstlinsen ermöglichen scharfes Sehen

Die Kunstlinsen ermöglichen dem Patienten wieder scharf zu sehen, vorausgesetzt es liegen keine anderen Augenerkrankungen wie ein Sehnervenschwund bei Grünem Star, eine Netzhauterkrankung oder eine Hornhauttrübung vor.

Kunstlinsen gleichen Fehlsichtigkeit aus

Vor der Operation wird die Stärke der neuen Kunstlinse in der Regel für ein scharfes Sehen in der Ferne berechnet. Zum Lesen wird dann eine Nahbrille verordnet. Bei Patienten, die seit ihrer Jugend kurzsichtig sind, wird auf Wunsch umgekehrt verfahren, d. h. die Kunstlinse ermöglicht ein scharfes Sehen im Nahbereich. Für die Ferne muß dann eine Brille getragen werden.

Multifokale Linsen für Sehen ohne Brille

Wir setzen auch Kunstlinsen ein, die Sehen ohne Brille in der Ferne, im Zwischenbereich und in der Nähe ermöglichen. Leider sind Multifokallinsen nicht für jeden Patienten geeignet. Hierdurch wird die Sehleistung ohne Brille deutlich verbessert. Diese Linsen gehören zur Zeit nicht zu den Leistungen der Krankenkassen. Es besteht seit dem 01.01.2012 die Möglichkeit der Zuzahlung.

Torische Linsen gegen Hornhautverkrümmung

Hornhautverkrümmungen können durch besondere sogenannte torische Linsen ausgeglichen werden. Diese Linsen gehören zur Zeit nicht zu den Leistungen der Krankenkassen. Es besteht seit dem 01.01.2012 die Möglichkeit der Zuzahlung.

Zweitlinsen nach vorangegangener Operation mit Linse

Bei schon in Auge befindlicher Kunstlinse nach früherer Operation können multifokale und/oder torische Zweitlinsen nachträglich implantiert werden. Hierdurch bessert sich die Sehleistung ohne Brille deutlich.

zu 99% komplikationsfreie Operationen

Dank der modernen Operationstechnik und dem Einsatz von Medikamenten vor, während und nach der Operation verläuft die Operation des Grauen Stars zu 99% ohne schwerwiegende Komplikationen.

Ambulante Operation in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose

In unserer Praxis kann die Operation in örtlicher Betäubung mit Ruhigstelllung und leichtem Dämmerschlaf oder in Vollnarkose durchgeführt werden.

Grüner Star

Was ist ein Glaukom?

Mit der Diagnose „Grüner Star“ (Glaukom) wird ein krankhafter Zustand eines Auges bezeichnet, der durch eine Sehnervenschädigung und einen relativ zu hohen Augeninnendruck gekennzeichnet ist.

Chronische Erkrankung

Wir unterscheiden eine chronische Form mit engem oder weitem Kammerwinkel und eine akute Form mit verlegtem Kammerwinkel. Die chronische Form dieser Krankheit beginnt schleichend und ist schmerzlos. Die Sehnervenschädigung wird zunächst durch Gesichtsfeldausfälle und erst spät durch eine Sehminderung bemerkt. Meist tritt ein Glaukom familiär gehäuft auf, selten ist es angeboren. Auch sekundär kann ein Glaukom bei Diabetes oder durch Medikamente, z.B. Cortision auftreten.

Akute Erkrankung

Selten tritt die akute Form des Glaukoms auf. Dieser sog. Glaukomanfall ist oft sehr schmerzhaft. Übelkeit, Kopfschmerzen und allgemeines Krankheitsgefühl erfordern eine notfallmäßige Behandlung mit Medikamenten und Operation.

Medikamentöse Therapie

In den meisten Fällen reichen drucksenkende Augentropfen, um ein Fortschreiten der Krankheit zu vermeiden. Eine ungenügende Druckeinstellung durch Augentropfen, eine allergische Unverträglichkeit der Tropftherapie und ein fortschreitender Gesichtsfeldverfall durch zusätzliche Alterungsprozesse erfordern eine chirurgische Therapie des Glaukoms.

Wann Glaukomchirurgie?

Bei weitem Kammerwinkel kann eine Behandlung mit Laserstrahlen (Lasertrabekuloplastik, LTP) vorübergehend den Abfluss des Augenwassers erleichtern. Bei engem Kammerwinkel wird mittels Laserstrahl (YAG-Iridotomie) die Zirkulation des Kammerwassers verbessert.

Beschreibung der heutigen modernen Glaukomoperation

Das Ziel einer Glaukomoperation ist den Augendruck zu senken, um Gesichtsfeld und Sehschärfe langfristig zu erhalten. Die moderne Operationstechnik wird in einem kleinem Areal (ca. 5 x 5 mm) an der Grenze zwischen Horn- und Lederhaut, an den kammerwasserabführenden Strukturen (Trabekelwerk und Schlemm´scher Kanal) durchgeführt. Dabei werden neue Abflusswege geschaffen oder vorhandene Wege wieder eröffnet. Manchmal ist ein sog. Glaukomimplantat hilfreich.

Kataraktoperation senkt auch den Augendruck

Ist das Glaukom durch eine zu dicke Augenlinse in Folge eines Grauen Stars verursacht, kann eine einfache Linsenentfernung den Augendruck regulieren.

Kombinierte Glaukom-Kataraktoperation

Bei Patienten mit getrübten Linsen und medikamentös schlecht einzustellendem Augeninnendruck kombinieren wir eine Linsenentfernung (Kataraktoperation) mit einer Glaukomoperation.

Ambulante oder stationäre Operation

Die Laserverfahren und die drucksenkenden Operationen erfolgen ambulant. In besonderen Situationen ist auch eine stationäre Behandlung möglich. Dies geschieht in der Augenbelegabteilung des Sana Klinikum Hameln-Pyrmont.

Lidoperationen

Zu den Lidoperationen zählen:

  1. Entfernung von gutartigen Tumoren, z. B. Fibrome, Papillome (im Volksmund häufig als Alterswarzen bezeichnet)
  2. Entfernung von Xanthelasmen
  3. Entfernung von entzündlichen Veränderungen, z. B. Chalazien (Hagelkörner)
  4. Entfernung von bösartigen Tumoren, z. B. Basaliomen
  5. Korrektur eines nach innen (Entropium) oder nach außen gekippten Unterlides (Ektropium)
  6. Korrektur eines zu tief hängenden Lides (Ptosis)
  7. Kosmetische Korrekturen von Hängelidern (Oberliddermatochalasis) und Tränensäcken (Unterliddermatochalasis)

Vorgehensweise bei den einzelnen Operationen

Gutartige Tumore / Xanthelasmen / Bösartige Tumore

Gutartige Tumore (Punkt 1.) und Xanthelasmen (Punkt 2.) werden mit einem kleinem Abstand im Gesunden mittels Skalpell und Schere entfernt. Bei bösartigen Tumoren (Punkt 4.) muss ein größerer Sicherheitsabstand im Gesunden erfolgen. Bei kleineren Tumoren wird die Haut anschließend vernäht, bei größeren Tumoren kann es vorkommen, dass der Defekt zu groß ist, sodass man von einer anderen Stelle (z. B. den Oberlidern) etwas Haut entfernen muss und diese auf den Defekt aufnäht (freies Transplantat).

Chalazien

Bei entzündlichen Veränderungen (Chalazien) (Punkt 3. ) wird nach der Betäubung das Lid mit einer Klemme gehalten und das Innere nach außen gekippt. So kann der Schnitt auf der dem Auge zugewandten Seite des Lides erfolgen und man sieht anschließend keine Narbe. Das entzündliche Gewebe wird mit seiner umgebenden Kapsel entfernt und das Auge mit einem Salbenverband bedeckt.

Entropium / Ektropium

(Punkt 5.) Im Alter kann es durch Erschlaffen des Lidapparates (Bindegewebe, Muskulatur und Haut) zu einem Außen- oder Innenkippen des Unterlides kommen. Es gibt verschiedene chirurgische Möglichkeiten ein Ektropium oder Entropium zu beheben; manchmal wird Gewebe aus dem Lid entfernt und die verbleibenden Enden vernäht, um dadurch eine Straffung zu erzielen.

Ptosis

(Punkt 6.) Desweiteren kann es im Alter zu einer Erschlaffung des Lidhebermuskels kommen, sodass das Oberlid zu tief hängt, Operativ kann der Muskel gestrafft werden, indem man ihn verlagert oder verkürzt, um so wieder eine bessere Lidheberfunktion zu erreichen.

Lidermatochalasis

(Punkt 7.) Eine sehr häufig auftretende Altersveränderung der Lider ist die überschüssige Lidhaut, teilweise mit Hervorquellen des Unterhautfettpolsters. Wenn das Gesichtsfeld dadurch eingeschränkt ist, führt das zu einer starken Beeinträchtigung des Patienten. In jedem Fall ist es kosmetisch störend und kann durch eine Operation mit Laser behoben werden. Außer der überschüssigen Haut wird manchmal auch ein Teil der erschlafften Muskulatur entfernt.

Anästhesieform, Vor- und Nachbereitung der Operation

All diese Operationen werden in örtlicher Betäubung durchgeführt, das heißt mit einer kleinen Spritze unter die Haut, sodass man von der Operation nicht spürt. Auf Wunsch können die Operationen auch in Vollnarkose erfolgen.

Kein Aspirin® vor der OP

Schmerzmittel, wie z.B. Aspirin® enthalten ASS (=Acetylsalicylsäure) und sollten ca. 1 Woche vorher nicht mehr eingenommen werden, weil diese die Blutgerinnung verzögern und unschöne Blutergüsse entstehen können.

Kühlung nach der OP

Nach der Operation einer kosmetischen Ober- und Unterlidkorrektur empfiehlt sich die Kühlung der Lider mit einer Kühlbrille oder kleinen Kühlkissen, um das Nachbluten und die Schwellung zu vermindern. Nach ca. 1 – 2 Wochen werden bei jeder Lidoperation die Fäden entfernt. Am Anfang sind die Narben oft noch leicht gerötet und geschwollen, dies vergeht aber recht schnell, sodass nach 5 – 6 Wochen fast nichts mehr zu sehen ist.

Makuladegeneration

Was ist die Makula?

Es gibt an der Netzhaut eine winzige, in der Mitte gelegene Stelle, mit der wir scharf sehen können, der sog. „Gelbe Fleck“ oder in der Fachsprache „Makula“ genannt. Die übrige Netzhautfläche ist nicht zum deutlichen Sehen geeignet, sondern vermittelt nur grobe Seheindrücke im Gesichtsfeld.

Symptome: Schlechtes Sehen, Blendung

Ungünstige Beleuchtungsverhältnisse bei Dämmerung, bei Nebel und in der Nacht verstärken die Sehstörungen und verursachen Blendung. Autofahrer sind hier besonders betroffen.

Makuladegeneration

Da wir Menschen in den zivilisierten Ländern heute wesentlich älter werden als früher, treten immer mehr Verschleißerscheinungen des Körpers auf, so auch die altersbedingte Veränderung der Netzhautmitte, die sogenannte Makuladegeneration. Sie ist heute die häufigste Erblindungsursache nach dem 65. Lebensjahr. Je nachdem wie schwerwiegend die Veränderungen der Makula sind, kommt es mehr oder weniger zu einer Sehstörung. Dies kann sich in einer Herabsetzung des Sehvermögens, einer Bildverzerrung oder in der Wahrnehmung eines schwarzen Flecks in der Bildmitte äußern.

Trockene und feuchte Makuladegeneration

Es gibt verschiedene Formen der Makuladegeneration, sog. „trockene“ Formen, die lange stabil und unbemerkt bleiben können und oft nur wenig Sehbeeinträchtigungen verursachen, und sog. „feuchte“ Formen, die zu einer erheblichen Verschlechterung des Sehvermögens bis hin zum Verlust des Lesevermögens führen. Die groben Seheindrücke des äußeren Gesichtsfeldes bleiben jedoch immer erhalten. Die feuchte Form kann spontan oder aus einer trockenen Form entstehen. Beide Makuladegenerationen werden jedoch nicht durch den Patienten selbst verursacht. Man weiß die genaue Ursache dieser Erkrankung bis heute nicht. Lebensweise, Ernährung und Erkrankungen können eine eingetretene Makuladegeneration ungünstig beeinflussen.

Amsler-Test

Die Diagnose einer Makuladegeneration ist nicht in jedem Falle dramatisch: trockene Formen werden beobachtet und können lange unverändert bleiben. Hierzu gibt es einen wertvollen, einfachen Test, den der Patient selbst zu Hause regelmäßig durchführen sollte, den sogenannten Amsler-Test. Es handelt sich um eine Karte mit einem aufgedruckten Gitter, das der Patient anschaut, um Verzerrungen des Gittermusters festzustellen. Wir geben diese Karte unseren Patienten zum Selbsttest mit nach Hause. Denn es gilt, so früh wie möglich die ersten „feuchten“ Veränderungen der Makula festzustellen, um sie möglichen Therapien, die nur in der Frühphase möglich sind, zuzuführen

Diagnostik: Fluoreszenzangiographie OCT

Durch eine Farbstoffuntersuchung des Augenhintergrundes (Fluoreszenzangiographie) und mit Hilfe eines optischen Schnittbildes der Netzhaut durch das OCT (Optische Kohärenztomographie), können wir feststellen um welche Form der Makuladegeneration es sich handelt und welche Therapie in Frage kommt.

Therapiemöglichkeiten

Hinter den „feuchten“ Veränderungen stecken häufig unter der Netzhaut gelegene Gefäßneubildungen (Neovaskularisationsmembranen). In diesen Fällen kann der Krankheitsverlauf durch eine Injektionstherapie, in der Regel mehrmalig, günstig beeinflußt werden. Laserbehandlung und photodynamische Therapie (PDT) werden nur noch selten eingesetzt. Alle Behandlungen sind in unserer Gemeinschaftspraxis möglich. Ansprechpartner hierfür sind Dr.Thomas Behling, Dr. Michael Lück. und Dr. Ulrike Tschiersch. Trotz der eingeschränkten Therapiemöglichkeiten kann man dem betroffenen Patienten für lange Zeit ein Lesevermögen durch vergrößernde Sehhilfen (Lupenbrillen, Bildschirmlesegeräte etc.) erhalten.